Umfassender Leitfaden zur Lungenentzündung: Symptome, Diagnostik und Behandlung
Eine Lungenentzündung ist eine ernstzunehmende Erkrankung der Atemwege, die jedes Jahr weltweit Millionen Menschen betrifft und auch in Polen eine relevante Herausforderung für die öffentliche Gesundheit darstellt. Trotz medizinischer Fortschritte zählt sie weiterhin zu den häufigsten Gründen für Krankenhausaufnahmen und zu den wichtigen Ursachen für Sterblichkeit – besonders bei Kindern, älteren Menschen sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem. Dieser Artikel soll Ihnen verlässliches, gut verständliches Wissen vermitteln: Was ist eine Lungenentzündung, wie erkennt man die oft irreführenden Anzeichen und welche Schritte helfen, sie wirksam zu behandeln und vorzubeugen. In diesem ausführlichen Ratgeber betrachten wir nicht nur die klassischen Beschwerden, sondern erklären auch atypische Verläufe, das bezobjawowe zapalenie pluc (symptomarme bzw. „stille“ Lungenentzündung) sowie die Besonderheiten einer COVID-19-bedingten Pneumonie. Außerdem zeigen wir moderne Diagnoseverfahren, die die Abklärung dieser Krankheit deutlich präziser machen.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Lungenentzündung und welche Formen gibt es?
- Lungenentzündung: Symptome, auf die Sie achten sollten
- Diagnostik der Lungenentzündung: Wie stellt der Arzt die Diagnose?
- Wie behandelt man eine Lungenentzündung? Antibiotika und unterstützende Therapie
- Vorbeugung der Lungenentzündung: Wie senken Sie Ihr Risiko?
- Besondere Situationen: COVID-Pneumonie und Lungenentzündung bei Kindern
- Zusammenfassung: Wann sollten Sie zum Arzt?
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist eine Lungenentzündung und welche Formen gibt es?
Unter einer Lungenentzündung versteht man eine Entzündung des Lungengewebes, genauer der Lungenbläschen (Alveolen), in denen der Gasaustausch stattfindet. Durch die Infektion füllen sich diese Bläschen mit Flüssigkeit oder Eiter – das erschwert die Atmung und löst typische Beschwerden aus. Grundsätzlich unterscheidet man ambulant erworbene Pneumonien (außerhalb des Krankenhauses) von nosokomialen Pneumonien, die während eines stationären Aufenthalts entstehen. Für die Therapie ist jedoch vor allem die Ursache entscheidend, denn sie bestimmt, ob und welche Medikamente am besten wirken. In diesem Kontext sind zapalenie pluc diagnostyka und die Einordnung des Erregers zentrale Bausteine.
Bakterielle Lungenentzündung: der häufigste Auslöser
Eine bakteryjne zapalenie pluc (bakterielle Pneumonie) beginnt häufig abrupt und verläuft eher heftig: Hohes Fieber, Schüttelfrost und das Abhusten eitrigen Auswurfs sind typisch. Diese Form erfordert meist eine Antibiotikatherapie. In vielen Fällen ist Streptococcus pneumoniae (Pneumokokken) verantwortlich; ebenfalls häufig findet man Haemophilus influenzae. Nicht selten entwickelt sich die bakterielle Lungenentzündung als Folge einer vorangegangenen Virusinfektion (z. B. Influenza), weil die Abwehrmechanismen der Atemwege geschwächt sind und Bakterien leichter „nachrücken“ können.
Virale Lungenentzündung: nicht nur Influenza
Viren sind eine der häufigsten Ursachen einer Pneumonie; die Erkrankung wirkt dabei oft weniger „stürmisch“ als eine bakterielle Form, kann aber ebenfalls schwer verlaufen. Zu den typischen Erregern zählen Influenza-A- und -B-Viren, RSV (für Säuglinge besonders riskant) sowie Coronaviren, darunter SARS-CoV-2. Bei einer wirusowe zapalenie pluc (viralen Lungenentzündung) stehen häufig grippeähnliche Beschwerden im Vordergrund: trockener, anhaltender Husten, Muskel- und Kopfschmerzen sowie ausgeprägte Abgeschlagenheit. Die Therapie ist überwiegend symptomorientiert, da Antibiotika gegen Viren nicht wirken; in ausgewählten Situationen kommen antivirale Medikamente in Betracht. Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber zu Symptomen und Behandlung der Lungenentzündung auf der Website des Salve Medica Medizinzentrums.
Atypische Lungenentzündung: ein tückischer Verlauf
Eine atypowe zapalenie pluc (atypische Lungenentzündung), oft als „walking pneumonia“ bezeichnet, entwickelt sich meist schleichend und mit wenigen, unspezifischen Symptomen – genau das macht sie so schwer erkennbar. Auslöser sind unter anderem Mycoplasma pneumoniae, Chlamydophila pneumoniae oder Legionella pneumophila. Im Unterschied zur klassischen Pneumonie ist das Fieber häufig nur leicht erhöht, während der Husten trocken und quälend bleibt. Zudem treten nicht selten Beschwerden außerhalb der Lunge auf, etwa Hals- oder Kopfschmerzen und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Betroffen sind häufig Schulkinder und junge Erwachsene; das atypische klinische Bild stellt die Diagnostik vor besondere Herausforderungen.
Wenn Sie ähnliche Beschwerden einordnen möchten, lesen Sie auch unseren Überblick zu Ursachen, Symptomen und Behandlung von Bronchitis – besonders hilfreich, wenn Husten im Vordergrund steht.
Lungenentzündung: Symptome, auf die Sie achten sollten
Die zapalenie pluc objawy (Symptome einer Lungenentzündung) können sehr unterschiedlich ausfallen. Entscheidend sind Alter, Allgemeinzustand, Begleiterkrankungen und der jeweilige Erreger. Wer sowohl die klassischen als auch die weniger typischen Anzeichen kennt, erhöht die Chance auf eine frühe Diagnose und eine rasche Behandlung. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Warnsignale, die eine ärztliche Abklärung nahelegen.
Klassische Symptome einer Lungenentzündung
Das „klassische“ Bild – besonders bei bakteriellen Infektionen – umfasst mehrere charakteristische Beschwerden.
- Fieber: Meist hoch (über 38 °C), häufig begleitet von Schüttelfrost und starkem Schwitzen.
- Husten: Zu Beginn kann er trocken und erschöpfend sein, nach einigen Tagen wird er oft produktiv (mit Auswurf).
- Auswurf: Typisch ist zäher Schleim, der gelblich oder grünlich sein kann, gelegentlich auch rostfarben (blutig tingiert).
- Brustschmerzen: Häufig pleuritisch: stechend, verstärkt beim tiefen Einatmen, Husten oder Lachen.
- Atemnot: Gefühl von Luftmangel, teils mit beschleunigter Atmung und erhöhtem Puls.
Ungewöhnliche und verdeckte Anzeichen: bezobjawowe zapalenie pluc
Eine besondere diagnostische Herausforderung ist das bezobjawowe zapalenie pluc, also eine (nahezu) symptomlose Lungenentzündung: Im Röntgenbild zeigen sich entzündliche Veränderungen, während Betroffene kaum typische Beschwerden angeben. Das betrifft vor allem ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Immunabwehr. Bei Seniorinnen und Senioren können statt Husten und Fieber plötzlich Verwirrtheit, Delir, unerklärliche Stürze, Appetitverlust oder eine auffällige Schwäche im Vordergrund stehen. Wie Fachleute im Beitrag Informationen zur symptomarmen Lungenentzündung betonen, ist hier besondere Aufmerksamkeit durch Angehörige und Pflegepersonen wichtig: Gerade weil die „typischen“ Zeichen fehlen, wird die Diagnose sonst leicht verzögert.
Unterschiede der Symptome bei Kindern

Bei Kindern – insbesondere bei Säuglingen – kann sich eine Lungenentzündung anders äußern als bei Erwachsenen. Eltern sollten daher auch auf eher subtile, aber ernstzunehmende Hinweise achten.
- Beschleunigte Atmung (Tachypnoe): Das häufigste und wichtigste Zeichen bei kleinen Kindern.
- Anzeichen erhöhter Atemarbeit: Nasenflügeln beim Einatmen, stöhnendes Ausatmen, Einziehungen zwischen den Rippen.
- Allgemeinsymptome: Teilnahmslosigkeit, ungewöhnliche Schläfrigkeit, Reizbarkeit, Trink- und Essverweigerung.
- Magen-Darm-Beschwerden: Erbrechen, Durchfall oder Bauchschmerzen können dominieren und das Atemproblem verdecken.
- Husten und Fieber sind zwar häufig, können bei Neugeborenen und jungen Säuglingen aber auch fehlen.
Diagnostik der Lungenentzündung: Wie stellt der Arzt die Diagnose?
Bei der zapalenie pluc diagnostyka geht es nicht nur darum, die Pneumonie zu bestätigen, sondern – wenn möglich – auch den Auslöser zu bestimmen, um gezielt behandeln zu können. Die Diagnose stützt sich auf drei Säulen: Anamnese und körperliche Untersuchung, Bildgebung sowie Laboruntersuchungen. Weitere Details finden Sie im Artikel Lungenentzündung: Symptome und Behandlung – MP.pl.
Anamnese und körperliche Untersuchung: der erste Schritt

Zu Beginn fragt der Arzt nach Art und Dauer der Beschwerden, nach Vorerkrankungen, eingenommenen Medikamenten sowie nach möglichen Risikofaktoren (z. B. Reisen oder Kontakt zu Erkrankten). Anschließend folgt die körperliche Untersuchung, insbesondere das Abhören der Lunge mit dem Stethoskop. Befunde wie Rasselgeräusche, Knisterrasseln oder bronchiales Atemgeräusch können auf entzündliche Veränderungen im Lungengewebe hinweisen. Zusätzlich werden Vitalwerte beurteilt: Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und – besonders wichtig – die Sauerstoffsättigung (SpO2), also wie gut das Blut mit Sauerstoff versorgt ist.
Bildgebung und Labor: Was sieht man im Blut und auf dem Bild?
Als Goldstandard zur Bestätigung gilt das Röntgenbild (RTG) des Brustkorbs. Es kann typische Zeichen wie Infiltrate oder Verdichtungen sichtbar machen. Blutuntersuchungen liefern wiederum Hinweise auf die Stärke der Entzündung und helfen bei der Einordnung der Ursache.
- Blutbild: Bei bakteriellen Infektionen zeigt sich häufig eine erhöhte Zahl weißer Blutkörperchen (Leukozytose).
- CRP (C-reaktives Protein) und Prokalzitonin (PCT): Entzündungsmarker. Ein deutlich erhöhtes CRP – insbesondere ein hohes PCT – spricht eher für eine bakterielle Ursache und unterstützt die Entscheidung für ein Antibiotikum.
- Pulsoxymetrie: Ein einfaches, nicht invasives Verfahren mit einem Sensor am Finger zur Messung der Sauerstoffsättigung. Ein Normalwert liegt in der Regel über 95 %.
Falls Sie Laborergebnisse besser verstehen möchten (z. B. Entzündungswerte im Blut), hilft unser Beitrag darüber, wie man Bluttests richtig liest – inklusive praktischer Hinweise zur Einordnung von Werten.
Moderne molekulare Diagnostik: auf Erreger-Suche
Die moderne Medizin verfügt über Methoden, mit denen sich der Erreger schnell und präzise nachweisen lässt. Molekulare Tests wie PCR haben die Diagnostik stark verändert: Sie können genetisches Material von Viren (z. B. Influenza, RSV, SARS-CoV-2) oder atypischen Bakterien innerhalb weniger Stunden erkennen. Zunehmend eingesetzt werden sogenannte syndromische Panels, die in einer einzigen Untersuchung eine Probe (z. B. Nasen-Rachen-Abstrich) auf viele unterschiedliche Atemwegserreger prüfen. Das ist praktisch bedeutsam: Es erleichtert eine zielgerichtete Therapie und reduziert unnötige Antibiotikagaben – ein wichtiger Beitrag gegen die wachsende Antibiotikaresistenz.
Wie behandelt man eine Lungenentzündung? Antibiotika und unterstützende Therapie
Die zapalenie pluc leczenie (Behandlung der Lungenentzündung) richtet sich nach Ursache, Schweregrad, Alter und Begleiterkrankungen. Ziel ist es, die Infektion zu kontrollieren, Beschwerden zu lindern und Komplikationen zu verhindern. Ob eine Behandlung zu Hause möglich ist oder eine stationäre Aufnahme nötig wird, entscheidet der Arzt unter anderem mithilfe von Risikoscores wie CURB-65.
Antibiotikatherapie: wann ist sie notwendig?
Antibiotika sind bei einer bakteriellen Pneumonie zentral und sollten nach Diagnosestellung zügig begonnen werden. Häufig startet man mit einer empirischen Therapie, also einem Wirkstoff mit breitem Spektrum gegen die wahrscheinlichsten Erreger. Wenn mikrobiologische Ergebnisse vorliegen (sofern erhoben), kann die Behandlung auf eine gezielte Therapie umgestellt werden. Wichtig: Antibiotika wirken nicht gegen Viren; ihr unnötiger Einsatz fördert Resistenzen. Ebenso entscheidend ist, die verordnete Therapie vollständig zu Ende zu führen – auch wenn es Ihnen früher besser geht.
Wir haben das Prinzip „Antibiotika helfen nur bei bakteriellen Infekten“ inklusive praktischer Hinweise zur sicheren Einnahme ausführlich erklärt – am Beispiel von Amotaks (Amoxicillin): Wirkung, Dosierung und Sicherheit.
Symptomatische Behandlung und Maßnahmen zu Hause

Bei viraler Pneumonie – und ergänzend zur Antibiotikatherapie – steht die unterstützende Behandlung im Vordergrund. Dazu gehören vor allem:
- Ruhe: Der Körper braucht Ressourcen, um die Infektion zu bekämpfen; Schonung und ausreichend Schlaf sind daher wesentlich.
- Flüssigkeitszufuhr: Viel trinken (Wasser, Kräutertees) kann Sekret verflüssigen und das Abhusten erleichtern.
- Fieber- und Schmerzmittel: Paracetamol oder Ibuprofen senken Fieber und lindern Kopf- oder Muskelschmerzen.
- Hustenbehandlung: Je nach Hustenart kommen Antitussiva (bei trockenem Reizhusten) oder Expektoranzien/Mukolytika (bei zähem Sekret) infrage.
- Bei schwereren Verläufen mit niedriger Sauerstoffsättigung kann eine Sauerstofftherapie erforderlich sein.
Krankenhausbehandlung: wann ist sie unverzichtbar?
Nicht jede Lungenentzündung muss im Krankenhaus behandelt werden. Es gibt jedoch klare Kriterien, bei denen eine stationäre Überwachung sinnvoll oder notwendig ist, um Komplikationen früh zu erkennen und intensiv zu therapieren. Dazu zählen unter anderem:
- Ausgeprägte Atemnot und niedrige Sauerstoffsättigung (unter 92 %).
- Bewusstseinsstörungen oder Kreislaufinstabilität (niedriger Blutdruck, sehr schneller Puls).
- Verschlechterung chronischer Erkrankungen (z. B. COPD, Herzinsuffizienz).
- Ausgedehnte, beidseitige Veränderungen im Röntgenbild.
- Keine Besserung nach 48–72 Stunden häuslicher Behandlung.
Im Krankenhaus erfolgt die Therapie meist mit intravenösen Antibiotika (falls indiziert), Sauerstoffgabe, gezielter Flüssigkeitstherapie und engmaschigem Monitoring der Vitalfunktionen.
Vorbeugung der Lungenentzündung: Wie senken Sie Ihr Risiko?
Auch wenn eine Lungenentzündung ernst ist, lassen sich viele Fälle vermeiden. Eine wirksame zapalenie pluc profilaktyka (Vorbeugung) stützt sich auf drei Säulen: Schutzimpfungen, konsequente Hygiene und einen Lebensstil, der die körpereigene Abwehr stärkt.
Schutzimpfungen: die wirksamste „Waffe“
Impfungen sind eine der effektivsten Maßnahmen, um schwere Verläufe und Komplikationen zu verhindern.
- Impfung gegen Pneumokokken: Nach dem polnischen Impfprogramm ist sie für alle Kinder verpflichtend. Zusätzlich wird sie Menschen ab 65 Jahren sowie Risikogruppen (z. B. mit chronischen Herz- oder Lungenerkrankungen oder ohne Milz) empfohlen.
- Jährliche Influenza-Impfung: Influenza erhöht das Risiko einer sekundären bakteriellen Pneumonie deutlich; die Impfung senkt dieses Risiko spürbar.
- Impfung gegen COVID-19: Sie schützt wirksam vor schweren Verläufen einer COVID-Pneumonie, die in eine akute Ateminsuffizienz übergehen kann.
Gesunder Lebensstil und Hygiene
Alltägliche Gewohnheiten können den Schutz vor Atemwegsinfektionen deutlich verbessern.
- Händehygiene: Regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife oder Desinfektion reduziert die Übertragung von Erregern.
- Tabakrauch meiden: Aktives und passives Rauchen schädigt die Schleimhaut der Atemwege und schwächt die Abwehr. Ein Rauchstopp ist daher ein besonders wichtiger Präventionsschritt.
- Immunsystem stärken: Ausgewogene Ernährung, regelmäßige moderate Bewegung und ausreichend Schlaf bilden die Basis einer stabilen Immunabwehr.
Vorbeugung der Aspirationspneumonie
Eine spezielle Form ist die Aspirationspneumonie, ausgelöst durch das Einatmen (Aspiration) von Mund- oder Mageninhalt in die Atemwege. Betroffen sind vor allem ältere Menschen, Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen (z. B. nach Schlaganfall) oder mit Schluckstörungen (Dysphagie). Vorbeugend helfen insbesondere:
- Essen und Trinken in aufrechter Sitzposition.
- Sorgfältige Mundhygiene.
- Angepasste Konsistenz von Speisen und Getränken (z. B. Andicken von Flüssigkeiten).
Besondere Situationen: COVID-Pneumonie und Lungenentzündung bei Kindern
Obwohl die Grundprinzipien von Diagnostik und Therapie ähnlich sind, benötigen bestimmte Patientengruppen und spezielle Pneumonieformen besondere Aufmerksamkeit. Das gilt vor allem für die durch SARS-CoV-2 verursachte Erkrankung sowie für zapalenie pluc u dzieci (Lungenentzündung bei Kindern), bei der Verlauf und Symptomatik anders sein können.
COVID-Pneumonie: Symptome und Komplikationen
Eine COVID-19-bedingte Lungenentzündung hat typische Besonderheiten. Häufig handelt es sich um eine beidseitige, interstitielle Pneumonie, die sich rasch verschlechtern und zu Atemversagen führen kann.
- Symptome: Neben Fieber, trockenem Husten und Atemnot treten oft Geruchs- und Geschmacksverlust, starke Müdigkeit und Muskelschmerzen auf. Diese covidowe zapalenie pluc objawy können anfangs unspezifisch sein, verschärfen sich jedoch bei manchen Betroffenen innerhalb weniger Tage.
- Diagnostik: Entscheidend sind Antigen- oder PCR-Tests zum Nachweis von SARS-CoV-2. In der Bildgebung, besonders in der CT, ist häufig das Muster der „Milchglastrübungen“ zu sehen.
- Komplikationen: Schwere Verläufe können zu ARDS, thromboembolischen Ereignissen und längerfristigen Folgen („Long COVID“) mit anhaltender Erschöpfung und Atemproblemen führen.
Lungenentzündung bei Kindern: worauf sollten Eltern achten?
Wie oben beschrieben, können die Anzeichen bei Kindern untypisch sein – deshalb ist Wachsamkeit wichtig. Entscheidend ist, die Atemfrequenz zu beobachten und darauf zu achten, ob das Kind sichtbar „arbeitet“, um Luft zu bekommen. In der pädiatrischen Diagnostik gewinnen schnelle Point-of-Care-Tests (POCT) an Bedeutung, weil sie helfen können, bakterielle von viralen Infektionen zu unterscheiden. Wie die pädiatrische Lungenentzündung – European Lung Foundation als verlässliche Informationsquelle betont, sind Schutzimpfungen (gegen Pneumokokken, Hib und Influenza) ein zentraler Bestandteil der Prävention und haben die Zahl schwerer Pneumonien bei Kindern deutlich reduziert.
Zusammenfassung: Wann sollten Sie zum Arzt?
Eine Lungenentzündung kann sehr unterschiedlich verlaufen – von milden, atypischen Formen bis hin zu schnell fortschreitender Ateminsuffizienz. Entscheidend für eine gute Prognose sind eine frühe Diagnose und eine passende Therapie. Selbstdiagnosen und „Behandlung auf eigene Faust“ sind riskant und können wertvolle Zeit kosten.
Es gibt Warnzeichen, bei denen Sie sofort ärztliche Hilfe suchen oder den Notruf wählen sollten:
- Starke Atemnot, die Sprechen oder Gehen erschwert.
- Akute, starke Brustschmerzen.
- Blaue Lippen oder bläuliche Finger (Zyanose).
- Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit oder ausgeprägte Schläfrigkeit.
- Bluthusten.
Nehmen Sie anhaltenden Husten, Fieber oder deutliche Schwäche ernst. Vorbeugung – insbesondere Impfungen und ein gesunder Lebensstil – ist eine der besten Investitionen in die Lungengesundheit. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich ärztlich beraten und lesen Sie weitere Beiträge auf dem Blog Besuchen Sie den Blog Dobrze Żyć.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was sind die häufigsten Symptome einer Lungenentzündung?
Zu den häufigsten Anzeichen zählen Fieber, Husten (anfangs trocken, später oft mit Auswurf), Atemnot und Schmerzen im Brustkorb. Typisch sind außerdem Schüttelfrost, allgemeine Schwäche sowie das Abhusten verfärbten Sekrets.
Kann eine Lungenentzündung ohne Symptome verlaufen?
Ja. Eine Lungenentzündung kann symptomarm oder nahezu ohne Beschwerden auftreten, besonders bei älteren Menschen und bei Immunschwäche. Statt klassischer Symptome können Verwirrtheit, Stürze oder Appetitlosigkeit im Vordergrund stehen, während im Röntgenbild entzündliche Veränderungen erkennbar sind.
Wie unterscheidet man eine bakterielle von einer viralen Lungenentzündung?
Eine bakterielle Pneumonie beginnt oft plötzlich, mit hohem Fieber und eitrigem Auswurf; im Blut finden sich häufig erhöhte Entzündungswerte (CRP) und Leukozyten. Eine virale Pneumonie startet dagegen häufig schrittweise, mit grippeähnlichen Beschwerden und trockenem Husten; die Entzündungsmarker sind oft weniger ausgeprägt. Eine sichere Unterscheidung gelingt jedoch am besten durch ärztliche Diagnostik.
Ist ein Röntgenbild des Brustkorbs immer nötig?
Das Röntgen des Brustkorbs ist der Goldstandard, weil es entzündliche Veränderungen in der Lunge sichtbar macht. Bei sehr milden Verläufen kann der Arzt die Diagnose manchmal anhand von Symptomen und Abhören stellen; bei Unsicherheit oder schwerem Verlauf ist die Bildgebung jedoch besonders wichtig.
Wie lange dauert die Behandlung einer Lungenentzündung?
Eine Antibiotikatherapie bei ambulant erworbener bakterieller Pneumonie dauert meist 5 bis 7 Tage – abhängig vom Zustand und den ärztlichen Empfehlungen. Eine Besserung sollte innerhalb von 48–72 Stunden einsetzen; Husten und Müdigkeit können jedoch noch mehrere Wochen anhalten.
Autoritative Quellen
- Lungenentzündung – Patienteninformationen – MP.pl – MP.pl ist ein führendes polnisches Medizinportal und bietet fachlich geprüfte, aktuelle Informationen zu Symptomen, Diagnostik und Therapie der Lungenentzündung, einschließlich der COVID-19-assoziierten Form.
- Lungenentzündung – Symptome, Behandlung, kompletter Leitfaden – Salve Medica – Der Leitfaden liefert detaillierte und zugleich verständliche Informationen zu Beschwerden, Ursachen und Prävention der Lungenentzündung, inklusive Unterschieden in Symptomatik und Verlauf.
- Wie erkennt man eine symptomarme Lungenentzündung? – Recepta.pl – Das Portal beschreibt verlässlich die diagnostischen Herausforderungen bei einer symptomarmen bzw. „stillen“ Lungenentzündung.
- Lungenerkrankungen bei Kindern – European Lung Foundation – Eine Organisation mit Schwerpunkt Patientenaufklärung zu Lungenerkrankungen bei Kindern; sie betont die Rolle von Impfungen und moderner Diagnostik in Prävention und Behandlung.