Smartes Kinderzimmer: Platz sparen mit Multifunktion und Zonen

3. Januar 2026
Verfasst von Lukas Brandt

 

Kleines Kinderzimmer – Ideen: Wie Sie wenig Platz clever einrichten und zusätzliche Quadratmeter gewinnen

Ein kleines Kinderzimmer richtet man am besten so ein, dass jeder Zentimeter zählt: mit multifunktionalen Möbeln, Aufbewahrung bis zur Decke und einem klaren Zuschnitt in Funktionszonen. In vielen Wohnungen – besonders im Kinderzimmer im Block – ist jeder Quadratmeter kostbar, und genau deshalb wird die Gestaltung schnell zur echten Aufgabe. Eltern sollen Schlafen, Lernen und das tägliche Spielen auf einer oft sehr begrenzten Fläche unterbringen. Die gute Nachricht: Wenig Raum muss weder unpraktisch noch langweilig aussehen.

Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie mit smarten Möbelkonzepten, durchdachter Organisation und optischen Kniffen ein Zimmer schaffen, das funktional wirkt und zugleich luftiger erscheint. Wir konzentrieren uns auf Lösungen, die ohne teure, langwierige Renovierung auskommen. Sie erfahren, wie modulare Systeme mit dem Kind mitwachsen, wie Regale unter der Decke und Wandlösungen Ordnung bringen, wie man Zonen im Kinderzimmer logisch definiert und welche Tricks dem Raum „Atem“ geben.

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Grundregeln für die Gestaltung eines kleinen Kinderzimmers: Optik und Funktion

Die Basis einer gelungenen Lösung ist das Verständnis dafür, wie Farbe, Licht und Möbelauswahl die Raumwahrnehmung steuern. Mit ein paar klaren Regeln lässt sich ein größerer Eindruck erzeugen, ohne dass die Alltagstauglichkeit leidet. Diese Prinzipien sind das Fundament für alle weiteren, „smarteren“ Schritte.

Helle Farbpalette als Basis

This image depicts a close-up of a person's hand applying paint to a wall using a roller, surrounded by elements of a home renovation project. On the white wall, three rectangular paint swatches are prominently displayed, labeled with hex color codes: FAF5EF, EAE0D5, and D3D3D3, indicating options for different shades of cream, beige, and light grey. The person is currently rolling the EAE0D5 beige color onto the wall, presumably matching it to the swatch. In the foreground, neatly arranged on a wooden surface, are various painting supplies including multiple metal paint cans (some open), a large brush, a smaller brush in a container, and a folded cloth. The background reveals a blurred, warm-lit living room area with a floor lamp and a sofa, suggesting the context of redecorating a home interior.

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Helle Töne sind der stärkste Verbündete, wenn es um optische Weite geht. Weiß, warme Beige-Nuancen, sanfte Grautöne und Pastellfarben reflektieren Licht und lassen das Zimmer offener und freundlicher wirken. Das heißt aber nicht, dass alles neutral bleiben muss: Ein gezielter Akzent – etwa eine Wand in tiefem Marineblau, ein sattes Grün in Textilien oder ein farbiger Teppich – bringt Charakter, ohne zu beschweren. Sehr wirkungsvoll sind auch Spiegel: Richtig platziert, erzeugen sie Tiefe und verdoppeln das Licht. Ähnlich funktionieren Möbel mit glänzenden Fronten, die Reflexe in den Raum zurückgeben.

Mehrschichtiges Licht, das Raum schafft

Gutes Licht ist im kleinen Kinderzimmer ein oft unterschätzter Hebel. Priorität hat Tageslicht: Statt schwerer Vorhänge eignen sich leichte Gardinen, Raffrollos oder Jalousien, die Helligkeit durchlassen. Für künstliches Licht lohnt sich ein Plan mit mehreren Ebenen:

  • Grundbeleuchtung: Deckenleuchte oder flacher Plafond, der den Raum gleichmäßig ausleuchtet.
  • Arbeitslicht: Unverzichtbar am Schreibtisch (Schreibtischlampe) und am Bett (Leselicht als Wandleuchte oder Nachttischlampe).
  • Stimmungslicht: Lichterketten, warmes Wandlicht oder Sternprojektoren – ideal zum Runterkommen vor dem Einschlafen.

Auch die Richtung des Lichts formt den Raum: Wandleuchten, die nach oben strahlen, lassen die Decke höher wirken; LED-Leisten entlang des Bodens können ein schmales Zimmer optisch verbreitern.

Prinzip „weniger ist mehr“: die richtigen Möbel wählen

In einem kleinen Kinderzimmer sollte jedes Möbelstück einen klaren Zweck erfüllen. Massive, „schwere“ Formen nehmen dem Raum Luft und dominieren schnell. Besser sind schlanke Silhouetten, idealerweise Möbel auf hohen Füßen, die den Boden sichtbar lassen und dadurch Leichtigkeit schaffen. Sinnvoll ist außerdem die Wahl von Möbeln, die mitwachsen: höhenverstellbare Schreibtische, Stühle oder ausziehbare Betten. Das spart langfristig Geld und verhindert ständige Neuanschaffungen. Ebenso wichtig ist der Grundriss: Wege müssen frei bleiben, und in der Mitte sollte möglichst viel Fläche zum Spielen auf dem Boden übrig sein.

Multifunktionale Möbel und modulare Systeme: das Fundament für wenig Platz

Wenn die Fläche klein ist, dürfen Möbel nicht nur „eine Sache“ können. Multifunktionale Möbel und flexible modulare Systeme sind die Basis, um wertvolle Zentimeter zu gewinnen und das Zimmer an die sich schnell ändernden Bedürfnisse eines Kindes anzupassen. Genau hier entstehen die besten kleines Zimmer – Arrangements, die im Alltag funktionieren.

Was sind multifunktionale Möbel – und warum passen sie perfekt ins Kinderzimmer?

Multifunktionale Möbel kombinieren mindestens zwei Nutzungen in einem kompakten Möbelkörper. Typische Beispiele sind ein Hochbett mit integriertem Schreibtisch und Schrank, ein Bett mit Schubladen für Bettwäsche oder Spielzeug oder eine Sitztruhe, die gleichzeitig Stauraum bietet. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Platzgewinn: Ein Möbel ersetzt zwei oder drei Einzelstücke – der Boden bleibt freier.
  • Kostenkontrolle: Ein Kombimöbel ist häufig günstiger als mehrere separate Anschaffungen.
  • Ruhigeres Gesamtbild: Weniger Einzelteile bedeuten meist mehr Ordnung und weniger visuelle Unruhe.

Auf dem Markt finden sich zudem Lösungen wie Schrankbetten (Klappbetten), die tagsüber Fläche freigeben und teils mit einem ausklappbaren Schreibtisch kombiniert sind.

Modulare Systeme: Flexibilität, die sich an Bedürfnisse anpasst

Modulare Systeme bestehen aus einzelnen, miteinander kompatiblen Elementen (Schränkchen, Regale, Container), die sich frei kombinieren lassen. Wie der Ratgeber zu modularen Möbeln erklärt, ist ihr größter Pluspunkt die Anpassungsfähigkeit. Im Kleinkindalter genügt ein niedriger Regalzug für Spielzeug; später kann man nach oben erweitern – mit Fächern für Bücher und geschlossenen Modulen für Schulmaterial. Diese Wandelbarkeit macht modulare Systeme zur Investition für Jahre. Anders als eine starre Wohnwand lässt sich das System jederzeit umstellen und an neue Lebensphasen anpassen.

Nachhaltig wählen: ökologische Materialien und smarte Lösungen

Moderne Kinderzimmer berücksichtigen immer häufiger Nachhaltigkeit und Technik. Beliebt sind Möbel aus zertifiziertem Holz (z. B. FSC) sowie Oberflächen mit wasserbasierten, emissionsarmen Farben. Damit schützen Sie nicht nur die Umwelt, sondern vor allem das Raumklima für Ihr Kind. Parallel wächst der Bereich „Smart Furniture“: Schreibtische mit integrierten Ladeflächen, Betten mit per App steuerbarer LED-Beleuchtung oder Schränke mit USB-Ports sind besonders für ältere Kinder und Teenager interessant. Solche Lösungen zeigen außerdem, dass die Marke DobrzeMieszkać Trends und Familienalltag versteht.

Vertikale Aufbewahrung: Einbauten nach Maß und Regale bis zur Decke

Wenn am Boden kein Platz mehr ist, wird die Wand zur wichtigsten Reserve. Aufbewahrung bis zur Decke ist eine der effektivsten Strategien, um Stauraum zu maximieren und gleichzeitig die Lauf- und Spielfläche frei zu halten. So verschwindet viel „Kleinkram“ aus dem Blickfeld – und der Raum wirkt sofort ruhiger.

Maßanfertigung: jede Nische optimal nutzen

Maßmöbel lohnen sich besonders bei schwierigen Grundrissen: Dachschrägen, Nischen oder ungewöhnlichen Maßen. Aus unserer Erfahrung in der Planung kleiner Wohnungen ist eine gut durchdachte Maßanfertigung in einer kleinen Wohnung oft die stärkste Investition in Funktion. Ein Schrank von Boden bis Decke nutzt die Wand vollständig. Oben lagern saisonale Dinge (Winterjacken, Overalls) oder Erinnerungsstücke. Für Kinder ist eine Innenaufteilung sinnvoll, die mitdenkt: Kleiderstangen in unterschiedlichen Höhen, Schubladen, Körbe und Organizer für Unterwäsche und Kleinteile. Nachteil sind höhere Kosten und geringere Flexibilität – der Gewinn an Ordnung und Fläche gleicht das in vielen Fällen aus.

Regale unter der Decke und Wand-Organizer

Wände sind nicht nur Deko-Fläche, sondern Stauraum in Bestform. Regale unter der Decke eignen sich für Bücher, Boxen mit Erinnerungen oder Spielzeug, das nicht täglich gebraucht wird. Damit der Raum nicht „voll“ wirkt, helfen filigrane Konstruktionen oder Regale in Wandfarbe, die optisch zurücktreten. Sehr praktisch sind auch Lochplatten (Pegboards): Dort hängen Behälter, Haken und kleine Ablagen für Schulzeug, Bastelsachen oder Lieblingsfiguren. Bei allem gilt: Sicherheit zuerst – verwenden Sie Dübel und Schrauben passend zur Wand und zur Last.

Spielzeug-Aufbewahrung: Systeme, die Ordnung erleichtern

Spielzeug-Chaos ist Alltag – ein System macht den Unterschied. Am besten funktionieren Lösungen, die das Kind intuitiv versteht:

  • Rollboxen: Flache Kisten aus Kunststoff oder Holz, die unter das Bett passen – ideal für Bausteine, Schienen oder Brettspiele.
  • Textilkörbe und Säcke: Leicht, weich und auch für kleine Kinder sicher; perfekt für Kuscheltiere und Puppen.
  • Regalsysteme mit Behältern: Klassiker wie Trofast von IKEA erleichtern das Herausnehmen und Zurückstellen – und fördern Selbstständigkeit.

Sortieren Sie thematisch und platzieren Sie häufig genutzte Dinge in Greifhöhe. Das erhöht die Chance, dass nach dem Spielen auch wirklich aufgeräumt wird.

Etagenbett im kleinen Zimmer: maximale Platzersparnis

Ein Etagenbett ist für viele Familien die naheliegendste Antwort auf wenig Fläche – besonders, wenn Geschwister sich ein Zimmer teilen. Moderne Modelle können jedoch deutlich mehr als „zwei Schlafplätze“: Sie bündeln Schlafen, Lernen und Stauraum und geben dabei oft fast die Hälfte der Bodenfläche frei.

Arten von Etagen- und Hochbetten

This inviting image showcases a cozy and functional child's or teen's bedroom designed with natural elements and soft lighting. A prominent rustic wooden bunk bed frame, strung with whimsical fairy lights, features a study desk and adjustable chair tucked neatly underneath, complete with books and a stuffed animal. To the left, a tall, louvered wardrobe provides storage, complementing the room's two-toned walls painted in light beige and taupe. A large window bathes the space in natural light, highlighting several potted plants, while a fluffy, round cream rug grounds the light wooden floor, adding warmth and comfort to the room's aesthetic.

Keywords: Bedroom, child's room, bunk bed, wooden desk, study area, string lights, large window, potted plants, louvered wardrobe, two-tone walls, round rug, cozy, rustic, interior design, natural light, warm atmosphere.

Welche Variante passt, hängt von Kinderzahl und Raumhöhe ab. Häufige Optionen sind:

  • Klassisches Etagenbett: Zwei Matratzen übereinander – maximale Bodenflächenersparnis für zwei Kinder.
  • Hochbett (Loft): Ein Bett oben; darunter entsteht Platz für Schreibtisch, Leseecke oder Spielzone.
  • L-Form: Zwei Betten, das untere quer zum oberen – mehr Privatsphäre, aber etwas mehr Stellfläche.
  • Ausziehbett: Das zweite Bett steckt in einer Schublade und wird nur nachts herausgezogen.
Betttyp Vorteile Nachteile Am besten für
Klassisches Etagenbett Maximale Platzersparnis auf dem Boden. Kann enger wirken, das Beziehen des oberen Betts ist umständlicher. Zwei Geschwister in einem kleinen Zimmer.
Hochbett (Loft) Schafft unter dem Bett Raum für Schreibtisch oder Spielbereich. Benötigt ausreichend Deckenhöhe, die Leiter kann eine Hürde sein. Ein Kind, wenn eine Multifunktionszone entstehen soll.
L-Form Mehr persönliche Fläche für jedes Kind. Benötigt mehr Platz als die klassische Variante. Geschwister, die mehr Individualität brauchen.
Ausziehbett Niedriger und für jüngere Kinder oft sicherer. Erfordert freie Bodenfläche zum Ausziehen des zweiten Betts. Übernachtungsgäste oder sehr niedrige Räume.

Ist ein Etagenbett sicher? Wichtige Auswahlkriterien

Sicherheit hat beim Etagenbett oberste Priorität. Achten Sie insbesondere auf:

  • Normen und Zertifikate: Prüfen Sie, ob das Bett europäische Sicherheitsnormen erfüllt (z. B. PN-EN 747).
  • Höhe der Absturzsicherung: Das obere Bett braucht eine ausreichend hohe Reling (mindestens 16 cm über der Matratze).
  • Stabilität: Die Konstruktion muss solide und verwindungssteif sein; ggf. ist eine Wandbefestigung sinnvoll.
  • Leiter: Stabil, mit breiten, rutschhemmenden Stufen.
  • Abgerundete Kanten: Reduzieren das Verletzungsrisiko.

Üblicherweise wird empfohlen, dass Kinder erst ab 6 Jahren oben schlafen – wegen des erhöhten Sturzrisikos.

Praktische Beispiele: kleines Zimmer mit Etagenbett

Die Position hängt stark vom Zuschnitt ab. In einem langen, schmalen Raum steht ein Etagenbett oft am besten an der kurzen Wand, damit der Durchgang frei bleibt. In einem quadratischen Zimmer funktioniert die Ecke meist ideal.

  • Fallbeispiel 1: 8 m² für ein Kind: Ein Hochbett schafft darunter Platz für Schreibtisch und Rollcontainer – eine ergonomische Lernzone. Neben dem Fenster passt ein schmales Bücherregal. Gegenüber lohnt sich ein hoher, schmaler Kleiderschrank.
  • Fallbeispiel 2: 10 m² für zwei Kinder: Ein klassisches Etagenbett an der Wand lässt die Mitte frei zum Spielen. Unter dem Fenster kann eine lange Platte als Doppel-Schreibtisch dienen. Auf der anderen Seite passen ein gemeinsamer Schrank und ein Regal mit Boxen für Spielzeug.

Intelligente Zonierung: Lernen, Spielen und Schlafen in einem Raum

Ein klarer Zuschnitt in Funktionsbereiche bringt Ruhe, Struktur und unterstützt die Entwicklung. Selbst auf wenigen Quadratmetern sollten – ja müssen – getrennte Bereiche für Schlaf, Lernen und Spiel entstehen. Solche Zonen im Kinderzimmer helfen, Tagesrhythmen zu verstehen und erleichtern die Konzentration: Am Schreibtisch wird gelernt, im Bett wird geschlafen.

Warum Zonen im Kinderzimmer so wichtig sind

Die Zonierung hat sowohl organisatorische als auch psychologische Vorteile. Wie Fachleute in den Castorama-Inspirationen zum Aufteilen eines Kinderzimmers in 3 Zonen betonen, unterstützen klare Grenzen das Runterfahren vor dem Schlafen, die Fokussierung bei Hausaufgaben und das freie Spielen. Das Bett wird nicht zur Trampolinfläche, und der Schreibtisch nicht zum Spielzeuglager. Wichtig: Zonen brauchen keine Wände – oft reichen visuelle Marker.

Wie man Zonen auf kleiner Fläche abgrenzt

Jede Zone sollte ein „Zentrum“ und typische Elemente haben, die ihre Funktion eindeutig machen.

  • Schlafzone: Mittelpunkt ist das Bett. Setzen Sie auf ruhige Farben, ein kleines Ablagebrett oder Nachttischchen sowie warmes, sanftes Licht. Eine leichte Gardine, ein Baldachin oder ein niedriges Regal kann die Zone symbolisch abtrennen.
  • Lernzone: Ideal ist der Platz am Fenster. Ein ergonomischer Schreibtisch und ein höhenverstellbarer Stuhl sind Pflicht. Dazu kommt Arbeitslicht mit eher kühler Lichtfarbe und Organizer für Schulmaterial.
  • Spielzone: Hier gehört ein weicher Teppich hin. Auch die Aufbewahrung sollte in dieser Zone sitzen: Boxen, Körbe und niedrige Regale in Kinderhöhe. Kreative Akzente wie Tafelfarbe an einer Wand passen hier besonders gut.

Praktische Wege, Zonen optisch zu trennen

Im kleinen Zimmer funktionieren vor allem subtile Tricks, die keine Fläche „fressen“:

  • Teppiche: Unterschiedliche Formen oder Farben markieren Spiel- oder Leseecken sofort.
  • Farbflächen: Eine aktivierende Farbe hinter dem Schreibtisch und ein beruhigender Ton am Bett teilen den Raum visuell.
  • Möbel als Raumteiler: Ein niedriges, offenes Regal quer zur Wand trennt sanft, ohne Licht zu blockieren.
  • Licht: Unterschiedliche Lichtarten je Zone (warm am Bett, kühler am Schreibtisch, diffus im Spielbereich) sind modern und sehr effektiv.

Cleveres Detail, großer Effekt: Möbel auf Füßen und Hocker mit Stauraum

Bei kleinen Räumen entscheiden oft die Details. Nicht immer braucht es eine große Maßanfertigung – manchmal reichen gezielte Elemente, die Leichtigkeit und Stauraum bringen. Möbel auf hohen Füßen und Hocker mit Stauraum sind genau solche „kleinen Helfer“, die im Alltag überraschend viel verändern.

Möbel auf hohen Füßen – leichter Look und einfacher zu reinigen

Eine Kommode, ein Schrank oder sogar ein Bett auf schlanken Füßen wirkt optisch weniger wuchtig, weil der Boden sichtbar bleibt. Das Auge nimmt den Raum als offener und größer wahr. Wie Experten bei den Vorteilen von Möbeln auf Füßen hervorheben, ist auch die Praxis ein starkes Argument: Unter den Möbeln lässt sich leichter saugen und wischen – im Kinderzimmer ein echter Pluspunkt. Zusätzlich können flache Boxen oder Rollcontainer darunter verschwinden, was weiteren Stauraum schafft.

Hocker und Truhen mit Stauraum: Sitzplatz plus Platz für Schätze

Ein Hocker mit Stauraum oder eine Truhe ist die Mini-Version eines Kombimöbels – klein, aber extrem vielseitig. Im Kinderzimmer kann er dienen als:

  • Zusätzlicher Sitzplatz: Wenn Besuch da ist.
  • Aufbewahrung für Spielzeug: Für Bausteine, Kuscheltiere oder Spiele.
  • Fußhocker: Beim Vorlesen im Sessel.
  • Nachttisch oder Beistelltisch: Manche Modelle haben einen umdrehbaren Deckel, der zur stabilen Ablage wird.

Achten Sie bei Spielzeugtruhen auf einen Deckel mit Soft-Close-Mechanismus, damit kleine Finger nicht eingeklemmt werden. Farblich passend gewählt, ist das Möbelstück zugleich Stauraum und stilvolles Accessoire.

Fazit: Ihr Plan für ein funktionales kleines Kinderzimmer

Ein kleines Kinderzimmer ist weniger Einschränkung als vielmehr eine kreative Aufgabe. Entscheidend sind Planung und Lösungen, die jeden Zentimeter nutzbar machen. Wer wenig Fläche nicht als Problem, sondern als Anlass für clevere Ideen sieht, gewinnt am Ende ein Zimmer, das im Alltag wirklich funktioniert.

Hier eine kurze Checkliste der wichtigsten Punkte:

  1. Helle Basis plus Licht in mehreren Punkten: Weiß, Pastell und Beige vergrößern optisch; Akzentfarben bringen Persönlichkeit.
  2. Vertikal denken: Nutzen Sie Wände konsequent – mit Aufbewahrung bis zur Decke, hohen Einbauten, Regalen unter der Decke und Wand-Organizern.
  3. Kombimöbel wählen: Multifunktionale Möbel wie Etagenbett mit Schreibtisch, Bett mit Schubladen oder Hocker mit Stauraum sparen spürbar Platz.
  4. Zonen definieren: Trennen Sie Schlafen, Lernen und Spielen mit Teppich, Farbe oder Möbeln – so entstehen klare Zonen im Kinderzimmer.
  5. Auf Details achten: Möbel auf hohen Füßen wirken leichter und erleichtern das Reinigen.

Passen Sie alle Lösungen an Alter, Interessen und Alltag Ihres Kindes an. Probieren Sie aus, kombinieren Sie und schaffen Sie einen Raum, der nicht nur praktisch ist, sondern vor allem ein Ort für eine unbeschwerte Kindheit.


Über die Autorin

Name: Anna Kowalska
Titel: Expertin für Innenraumgestaltung bei DobrzeMieszkać
Bio: Innenarchitektin mit 10 Jahren Erfahrung, spezialisiert auf die optimale Nutzung kleiner Wohnflächen. Autorin von über 100 umgesetzten Projekten in polnischen Wohnungen, in denen Funktionalität und Ästhetik zusammengehen. Mitglied der Polnischen Vereinigung der Innenarchitekt:innen.

This detailed cutaway diagram provides an insightful view into the multi-level construction of a modern house, emphasizing its structural elements and insulation. The top floor features a bright, spacious attic space, thoughtfully designed as a combined home office with a desk and laptop, and a cozy bedroom with a bed, all illuminated by multiple large skylights and featuring exposed wooden beams. Below this living space, a comprehensive cross-section reveals layers of flooring, including wooden floorboards and sound-dampening underlayment, resting on thick mineral wool insulation packed between sturdy wooden joists. Further down, an intricate network of metal ventilation ducts is integrated into the ceiling structure, spanning above a concrete garage level where a car is parked, with a wooden staircase providing access between floors. The diagram effectively highlights contemporary building practices focused on thermal insulation and air circulation.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Möbel sind für ein kleines Kinderzimmer am besten?

Am sinnvollsten sind multifunktionale Möbel, die mehrere Aufgaben in einem Möbelstück bündeln – zum Beispiel ein Etagenbett mit Schreibtisch, ein Bett mit Schubladen oder Hocker mit Stauraum. Sehr praktisch sind außerdem modulare Systeme, die sich mit dem Kind erweitern lassen, sowie Maßmöbel, die auch ungewöhnliche Nischen konsequent ausnutzen.

Wie lässt sich ein Kinderzimmer optisch größer wirken?

Setzen Sie auf helle Wandfarben (Weiß, Pastell), sorgen Sie für gutes Licht (Tageslicht plus mehrere Lichtquellen), nutzen Sie Spiegel und wählen Sie Möbel mit leichter Anmutung, z. B. Möbel auf hohen Füßen. Weniger sichtbare Kleinteile und ein klares Ordnungssystem verstärken den Effekt zusätzlich.

Ist ein Etagenbett eine gute Lösung für ein kleines Zimmer?

Ja. Ein Etagenbett gehört zu den besten Lösungen, vor allem für Geschwister, weil es wertvolle Bodenfläche spart. Für ein Kind ist ein Hochbett ideal, da der Bereich darunter als Lern- oder Spielzone genutzt werden kann. Wichtig ist, ein Modell zu wählen, das Sicherheitsnormen erfüllt und zur Raumhöhe passt.

Wie kann man Zonen abgrenzen, ohne Wände zu bauen?

Trennen Sie Bereiche visuell: mit unterschiedlichen Wandfarben, Teppichen, offenen Regalen als „leichte“ Raumteiler und durch gezielt gesetztes Licht. Jede Zone (Schlafen, Lernen, Spielen) sollte eigene, passende Beleuchtung und typische Elemente haben, die ihre Funktion eindeutig machen.

Autoritative Quellen

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